Einsatzberichte
Notfalleinsätze
Unsere Mitglieder leisten pro Jahr rund 30 - 40 Notfalleinsätze.
Auf dieser Seite orientieren wir Sie über geleistete Notfalleinsätze, sofern wir während den Einsätzen Zeit fanden, diese zu dokumentieren.Wir verzichten absichtlich auf detaillierte "Einsatzreportagen" und Sensationsphotos.
Es geht uns viel mehr darum, Ihnen aufzeigen zu können, wo und wie unser Corps seine Leistungen anbietet und erbringt.
Kranwagen reisst Fahrleitung herunter (BL) / 15.10.2009
Beim Tramübergang Gartenstadt in Münchenstein BL riss am Donnerstag Nachmittag, 15. Oktober 2009 gegen 15.35 Uhr, ein Lastwagen die Fahrleitung der BLT-Tramlinie 11 herunter.
Der Lastwagen mit Schweizer Kennzeichen war mit ausgefahrenem Kran unterwegs und wurde ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Der Trambetrieb auf der Linie 11 der Baselland Transport AG (BLT) war zwischen Basel-Dreispitz und Reinach-Surbaum unterbrochen und komplett eingestellt. Es verkehren Ersatzbusse.
Aufgaben NFC:
Teilsperrung der Stockackerstrasse und der Emil Frey-Strasse
VD-Einsatz Emil Frey-Strasse - Schulackerstrasse
Im Einsatz: 6 Notfunker
Verkehrsunfall A1 Härkingen (SO) / 04.09.2009
Am Freitagabend (04.09.2009) kollidierten auf der Autobahn A1 zwei deutsche Personenwagen miteinander. Verletzt wurde dabei niemand.
Aufgaben NFC:
Sicherung der Unfallstelle
Alarmierung und Aufgebot der Rettungsdienste
VD-Einsatz
Im Einsatz: 1 Notfunker
Verkehrsunfall A1 Deitingen (SO) / 26.05.2009
Am 26. Mai 2009 um ca. 10.05 Uhr geriet auf der Autobahn A1 bei Deitingen ein Personenwagen ins Schleudern und kollidierte in der Folge mit der Leiteinrichtung auf dem Mittelstreifen. Der PW kam schlussendlich auf dem Überholstreifen zum stillstand.
Aufgaben NFC:
Sicherung der Unfallstelle
Im Einsatz: 1 Notfunker
Verkehrsunfall in Ettiswil (LU) / 30.04.2009
Am 30. April 2009 um 13.23 Uhr wurde auf der Surseestrasse in Ettiswil (LU) ein Fussgänger beim überqueren der Strasse von einem Lieferwagen angefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fussgänger auf die Strasse geschläudert.
Aufgaben NFC:
Sicherung der Unfallstelle
Alarmierung der Rettungsdienste
Erstversorgung
VD-Einsatz
Im Einsatz: 1 Notfunker
Verkehrsunfall in Liestal / 18.02.2009
Am 18. Februar 2008 um 11.50 Uhr sind auf der Reihnstrasse in Liestal drei Pw`s zusammengestossen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Aus einem der Unfallfahrzeuge traten ausserdem geringe Mengen Öl und Benzin aus.
Aufgaben NFC:
Sicherung der Unfallstelle
Alarmierung und Aufgebot der Rettungsdienste
VD-Einsatz
Im Einsatz: 1 Notfunker
Brand eines Dancings in Augst / 15.11.2008
Aus Pietätsgründen werden wir keinen eigenen Einsatzbericht oder eigene Bilder publizieren.
Bei einem Brand in einem Dancing in Augsut BL wurden am Samstag, 15. November 2008 vier Personen verletzt. Zwei Personen werden noch vermisst.
Der Brand im Dancing / Night Club Moulin Rouge an der Hauptstrasse in Augst (Liestal BL) brach am Samstag, 15. November 2008 kurz vor 6 Uhr in der Früh aus.
Beim Eintreffen der Polizei brannte das Dancing bereits lichterloh. Polizisten konnten mit Hilfe einer Leiter zwei Personen aus dem Gebäude retten. Zwei weitere Personen wurden anschliessend durch die Feuerwehr gerettet. Von den vier geretteten Personen sind drei leicht verletzt und eine Person erlitt schwere Verletzungen.
Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Zur Zeit werden noch zwei Personen vermisst. Es ist noch nicht restlos geklärt, ob sich die zwei Personen überhaupt im Gebäude befunden haben. Wegen Einsturzgefahr kann das Gebäude nicht betreten werden.
Die Brandursache ist noch unbekannt und wird von Spezialisten untersucht. Im Einsatz standen die Feuerwehr Augst-Kaiseraugst, die Stützpunktfeuerwehr Rheinfelden, die Stützpunktfeuerwehr Muttenz, das Feuerwehrinspektorat Basel-Landschaft, die Sanität Liestal, die Polizei Basel-Landschaft, das Notfunkcorps beider Basel, die REGA sowie der Krisen- und Katastrophenstab Basel-Landschaft.
Heftige Frontalkollision fordert mehrere Verletzte (23.06.2008)
Ein schwerer Unfall hat sich am Sonntagabend in Möhlin ereignet. Das Auto eines 33-jährigen Mannes geriet ausserorts auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Auto zusammen. Alle vier Insassen der beiden Autos wurden zum Teil schwer verletzt.
Der 33-jährige Lenker aus dem Kanton Basel-Landschaft fuhr am Sonntagabend von Möhlin in Richtung Rheinfelden.
Zwischen dem Ortsausgang Möhlin und dem neuen Kreisverkehr geriet das BMW Cabriolet in einer Rechtskurve plötzlich und aus noch ungeklärten Gründen über die Sicherheitslinie hinaus auf die Gegenfahrbahn. Wie dir Kantonspolizei Aargau mitteilt, kam es dort zu einer heftigen Frontalkollision mit einem korrekt entgegenkommenden Audi 100. Der Lenker des Audi - ein 26-jähriger Mann aus der Region - erlitt mittelschwere bis schwere Verletzungen. Sein 27-jähriger Beifahrer zog sich schwere Beinverletzungen zu. Die 21-jährige Beifahrerin im BMW wurde ebenfalls mittelschwer bis schwer verletzt. Der mutmassliche Unfallverursacher kam mit leichteren Verletzungen davon. Ambulanzen brachten die Verletzten in die Spitäler Rheinfelden und Liestal sowie ins Universitätsspital Basel.
Während der polizeilichen Tatbestandsaufnahme und der Räumung der Unfallstelle blieb die Strasse gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.
Aufgaben NFC:
Alarmierung und Aufgebot der Rettungsdienste
Erste Hilfe
Verkehrsumleitung
Im Einsatz: 1 Notfunker
Verkehrsunfall bei Bavois - Zwei Babys verletzt (19.01.2008)
Lausanne - Zwei Babys sind am Morgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Bavois VD verletzt worden. Drei Erwachsene wurden ebenfalls verletzt. Zwei Wagen waren in den Unfall verwickelt.
Der Unfall ereignete sich zwischen Lausanne und Yverdon, 500 Meter von der Autobahnraststätte Bavois entfernt.
Die Richtung Yverdon-les-Bains fahrende Lenkerin des Unfallautos machte gegen 9.30 Uhr einen Schlenker und verlor die Kontrolle. Der Wagen fuhr in eine Böschung, überschlug sich und kam schliesslich auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.
Von den drei Passagieren auf dem Rücksitz wurde eine Frau und das kleinere der Kinder, ein 13 Monate altes Baby, aus der Kabine geschleudert. Ein zwei Jahre altes Kleinkind, das ebenfalls auf dem Rücksitz mitfuhr, blieb im Wagen.
Zur Bergung der fünf Verletzten standen zwei Helikopter der Rettungsflugwacht und fünf Ambulanzfahrzeuge im Einsatz. Der Autobahnabschnitt war über zwei Stunden lang gesperrt. Das Untersuchungsrichteramt eröffnete eine Untersuchung.
Aufgaben NFC:
Sperren der Autobahn A1 FR Yverdon les Bains
Alarmierung und Aufgebot der Rettungsdienste
Aufgebot der Rega ( 2 Helikopter )
Einweisung Rega via Funk
Erste Hilfe bei einem Baby ( 13-Monate)
Erste Hilfe bei einer Erwachsenen.
Im Einsatz: 2 Notfunker
Arlesheim: Lagerhalle durch Grossbrand zerstört / 180 Rettungskräfte im Einsatz
In Arlesheim BL, im Industriegebiet nahe der Autobahn-Ausfahrt Reinach-Nord (H18), ist am Donnerstag, 2. Juni 2005, eine rund 100 x 50 Meter grosse Lagerhalle durch einen Grossbrand komplett zerstört worden.
Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen (Hitzestau), der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100'000 Franken, die Brandursache ist noch völlig unklar. Im Einsatz standen gesamthaft rund 180 Rettungskräfte (ca. 40 Fahrzeuge), davon 140 Feuerwehrleute von fünf verschiedenen Feuerwehren.
Um 12.28 Uhr ging in der Alarmzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal die Meldung ein, wonach in einer Lagerhalle an der Aliothstrasse in Arlesheim BL (Gebäude zum Teil auf Boden der Gemeinde Münchenstein BL) ein Brand ausgebrochen und eine starke Rauchentwicklung sichtbar sei. Die entsprechende Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, zudem kam es im Gebäudeinnern mehrmals zu kleineren Explosionen. Dennoch konnten die Feuerwehrkräfte verhindern, dass die Flammen auf weitere, direkt benachbarte Gebäude übergriffen. Kurz nach 14.00 Uhr war die Situation einigermassen unter Kontrolle, das Feuer im Gebäudeinnern war jedoch auch am Abend noch nicht restlos gelöscht.
Da in einer ersten Phase nicht restlos klar war, was sich in der Lagerhalle befindet, wurde die Bevölkerung in der näheren Umgebung rein prophylaktisch und präventiv dazu aufgefordert, die Fenster vorübergehend geschlossen zu halten. Der Messtrupp der Chemiewehr Baselland nahm in der Folge diverse Luftproben und die Resultate lagen allesamt deutlich unter den gesetzlich definierten Grenzwerten. Insofern bestand für Mensch und Umwelt zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
In der niedergebrannten Lagerhalle befanden sich neben diversem Kleinmaterial, Kücheneinrichtungsmaterial, über 10 grosse Fasnachtswagen, einige Fahrzeuge, wenig Farbe, eine Gärtnerei sowie ein Teppichleger-Geschäft.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand im Gebäude. Über verletzte Personen ist bis zur Stunde mit Ausnahme eines Feuerwehrmannes, der wegen eines Hitzestaus vorübergehend vor Ort behandelt werden musste, nichts bekannt.
Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Untersuchungen durch die Polizei Basel-Landschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Statthalteramt Arlesheim BL. Der Kriminaltechnische Dienst (KTD) sowie die weiteren Ermittlungsdienste der Polizei Basel-Landschaft haben ihre Arbeit noch heute vor Ort aufgenommen.
Im Einsatz standen insgesamt rund 180 Personen mit ca. 40 Fahrzeugen der nachfolgend aufgeführten Rettungskräfte:
-Feuerwehr Arlesheim (25 Personen/5 Fahrzeuge)
-Stützpunkt-Feuerwehr Reinach (35 Personen/6 Fahrzeuge)
-Feuerwehr Münchenstein (30 Personen/5 Fahrzeuge)
-Feuerwehr Muttenz (30 Personen/6 Fahrzeuge)
-Berufsfeuerwehr Basel (20 Personen/4 Fahrzeuge)
-Sanitätsdienst Käch Dornach (3 Personen/1 Fahrzeug)
-Polizei Basel-Landschaft (20 Personen/10 Fahrzeuge)
-Chemiewehr Baselland (6 Personen/2 Fahrzeuge)
-Notfunkcorps beider Basel (5 Personen)
sowie Vertreter des kantonalen Feuerwehr-Inspektorates sowie des Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) Basel-Landschaft. Es kam sehr lokal zu Strassensperrungen, Umleitungen und Wartezeiten.
Aufgaben NFC:
Verkehrsumleitung Raum Arlesheim/Münchenstein
Strassensperren um Ereignisort
Teilweise Absperrung innerer Ring, Schadenplatz
Teilweise Mithilfe FU
Einsatz: 9 Notfunker vor Ort, 1 Notfunker Zentrale INFRAEL: Daniel Horisberger bis 20.30 Uhr, Patric Schöpfer 20.30 - 21.15 UhrEinsatzdauer: 13.45 - 21.15 Uhr
Verkehrschaos wegen Sattelschlepperbrand auf der Autobahn A2
Eptingen: Am Donnerstag abend, 10. Juli 2003, um 16.20 Uhr, geriet auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern, etwa einen Kilometer vor dem Nordportal (beim Kilometer 33,2), ein Sattelschlepper mit Schweizer Nummernschildern in Brand.
Das dreijährige Fahrzeug, welches mit Lebensmitteln beladen war, brannte komplett aus, die Ursache des Brandes ist technischer Natur.
Der Chauffeur blieb unverletzt, ein Feuerwehrmann der Werkhof-Feuerwehr A2 Sissach musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung in Spitalpflege überführt werden. Im weiteren entstanden beträchtliche Schäden am Bauwerk.
Wegen dieses Sattelschlepper-Brandes blieb die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern zwischen den Anschlüssen Diegten und Eptingen für rund sieben Stunden bis gegen 23.45 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Es kam zu längeren Wartezeiten und einem Rückstau, der maximal zwölf Kilometer betrug. Der Verkehr wurde beim Anschluss Diegten von der Autobahn abgeleitet und lokal umgeleitet.
Im Einsatz standen die folgenden Rettungsdienste: Die Feuerwehren Werkhof A2 Sissach (20 Personen), die Stützpunkt-Feuerwehr Sissach (35 Personen), der Sanitätsdienst Liestal (2 Personen), die Polizei Basel-Landschaft (10 Personen) sowie das Notfunkercorps beider Basel.
Für Rückfragen:Meinrad Stöcklin, Mediensprecher Polizei Basel-Landschaft, Telefon 061 926 30 60
11. Juli 2003
Aufgaben NFC:
Ableitung Verkehr A2 FR Luzern (Ausfahrt Diegten)
Verkehrsumleitung / Lenkung Richtung Eptingen
Signalisation, Sperre Autobahnauffahrt Diegten FR Luzern (2)
Signalisation, Sperre Linksabbieger Autobahnauffahrt Diegten FR Luzern
Im Einsatz: 5 Notfunker und Einsatzleitfahrzeug mit 1 Notfunker (Logistik)
Heftiges Gewitter über dem Baselbiet
Liestal: Ein heftiges Gewitter, welches am Mittwoch, 28. Mai 2003, um ca. 17:15 Uhr, über dem Baselbiet wütete, verursachte Wasserschäden und Überschwemmungen.Auf der Alarmzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal gingen innert kurzer Zeit gegen hundert Notrufe ein.
Das Gewitter erstreckte sich über die Regionen Liestal - Sissach - Reigoldswil wobei viele Keller überschwemmt worden sind. Die Kantonsstrasse Sissach - Wintersingen musste infolge Erdrutsche für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Ab ca. 22:00 Uhr wurde die Strasse wieder freigegeben. Die Altmarktkeuzung sowie die Strassenverzweigung beim Bad Bubendorf standen zeitweise unter Wasser was auch den Betrieb der Waldenburgerbahn beeinträchtigte. Über die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Personen kamen glücklicherweise keine zu Schaden. Nebst unzähligen Feuerwehren und Polizei standen auch das Notfunkcorps im Einsatz.
30. Mai 2003